Arbeit und Gewerbe

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Von den ungefähr 400 Arbeitsplätzen in der Gemeinde entfallen rund 90 auf die Landwirtschaft. Gegenwärtig dürften etwa 7 - 10 % der Bevölkerung in der Urproduktion tätig sein. Weitere Verdienstmöglichkeiten bieten die ansässigen Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe an. Industrie ist in Beinwil (Freiamt) nicht angesiedelt. Umso besser vertreten sind laut Betriebsregister jedoch die über 45 Klein- und Mittelbetriebe folgender Wirtschaftssektoren:

Gewerbe: Baggerbetrieb; Bedachungen; EDV-Lösungen; Gastgewerbe (3); Gartenbau (2); Garage (2); Generalbau; Handelsvertretungen (2); Hufschmied; Kleidung; Haar- und Körperpflege (3); Landmaschinen; Lebensmittelverkauf; Metzgerei; Mühle; Nutzfahrtechnik; Planung und Entwicklung; Schalldämmungen und Isolationen; Schreinereien (2); Transporte (2); Werkstoff-Recycling.

Handel, Dienstleistungen, öffentliche Verwaltung: Bank; Öffentliche Verwaltung mit Schule und Werkbetrieb; Postagentur und Postautobetrieb; Versicherungswesen.

Die meisten Arbeitnehmer gehen innerhalb der Bezirksgrenzen, aber auch in den Regionen Zug, Luzern und Zürich einer Beschäftigung nach. Gependelt wird vor allem mit privaten Verkehrsmitteln, da sich Bus und Bahn mit ihren fahrplanmässigen Anschlüssen in der heutigen Arbeitswelt als zu wenig flexibel erweisen.

Beinwil/Freiamt ist jedoch eine typische Bauerngemeinde geblieben. Das Rückgrat der Landwirtschaft stellt die Rindviehhaltung mit etwa 1'500 Kühen dar. Die Milch wird bei den meisten Höfen abgeholt und vorwiegend zu Emmentaler Käse verarbeitet. Gute Wiesen und Weiden, aber auch eine fachmännisch betriebene Viehzucht fördern die Milchleistung. Der Ackerbau ist in den letzten zehn Jahren ganz beträchtlich ausgedehnt worden, auch in Höhenlagen von mehr als 650 m ü. M.. Die Anbauflächen werden dominiert von Mais und Futterrüben. Erheblich vermehrt haben sich auch die Felder mit Gerste und Korn. Der Feldobstbau spielt bei den heutigen Absatzschwierigkeiten eher eine untergeordnete Rolle. Die Güterregulierung, die 3 Teilperimeter umfasste, konnte mit einem Kosteneinsatz von 14.54 Mio. Franken abgeschlossen werden. Das Werk hat durch eine Bereinigung der Hofstrukturen zur Existenzsicherung des Bauernstandes beigetragen. Die Arrondierungen und neuen Weganlagen bewirken einschneidende Veränderungen in der traditionellen Kulturlandschaft.

siehe auch Rubrik Gewerbe

Huwyler-Frei Erhard, Gemeindeschreiber

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